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Cas Concos

Cas Concos, dieser typische, malerische kleine Ort ist ein idealer Ausgangsort, um die größeren Ortschaften ringsum, die Strände des Südostens und manche Sehenswürdigkeit zu erreichen.
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Cas Concos, der kleiner Ort zwischen Santanyi und Felanitx, gehört zur Gemeinde Felanitx. Fläche der Gemeinde: 169,75km², durchschnittliche Höhe über NN: 144m, Einwohner: ca. 823, Entfernung bis Palma: 60km. Wie in jedem Ort finden Sie auch hier eine große Kirche, die den Mittelpunkt des Ortes darstellt. Die Kirche selbst stammt aus dem Jahre 1893. Im Ort und weiteren Umgebung haben sich einige Kunstgalerien angesiedelt. Es gibt einige Restaurants und Bars und kleine Geschäfte. Südlich von Ca´s Concos, in Richtung S´Alquería Blanca, liegt der Puig Gros (271m). Unterhalb des Gipfels wurde vor über 400 Jahren ein Festungsbau errichtet (Santuari de la Consolació). Diese diente als Zufluchtsstätte für die Anwohner des Ortes Santanyi, die immer wieder von Piraten heimgesucht worden sind. Im Innenhof wurde sogar eine eigene Zisterne angelegt. Im Inneren der Kapelle befindet sich das Bildnis der Heiligen Scholastica, die Schwester des heiligen Benedikt. Scholastica wird aufgrund ihrer regenbringenden Kräfte verehrt. Noch heute pilgern die Bewohner zum Heiligtum, wenn die Ernte zu vertrocknen droht. Denn eine mallorquinische Legende besagt, Scholastica habe den Regen einst hergebeten, um ihren Bruder Benedikt an seiner Abreise zu hindern. Der Legende zur Folge nach regnete es vier Tage lang und ihr Bruder wurde somit an der Abreise gehindert. Nördlich, in Richtung Felanitx, liegt das Castell de Santueri, auf einem 408m hohen Steilfelsen. Die Araber bauten das Schloss und der lateinische Name "Castri de Santueri" wird schon 1228 dokumentiert. 1231 wurde es vom König Jaume I erobert. Im Laufe des 14Jh. wurden viele Umbauten und Renovierungen vorgenommen. Eine sehr kurvenreiche und stellenweise steile Zufahrt führt hinauf in die Serra de Llevant. Hier befinden sich die Überreste der einen von einst drei großen Festungsanlagen. Schon die Römer nutzen die Bergspitze um einen Wachturm zu errichten. Von hier aus wurde die gesamte Südwestküste überblickt. Die Festung wurde 1811 an einen Großgrundbesitzer verkauft. Leider sind nur noch Teile der Umfassungsmauer und der Wehrturm erhalten geblieben. Doch die Anfahrt lohnt sich durchaus um die großartige Fernsicht zu genießen und vielleicht an die bewegte Geschichte des Ortes zugedenken. Bei klarer Fernsicht reicht die Aussicht bis zu den übrigen Balearinseln. Denn hier entstand unter der maurischen Herrschaft eine gewaltige Burganlage, die den Christenheeren noch lange nach der Eroberung Mallorcas durch Jaume I. erbitterten aber erfolglosen Widerstand leisteten. "Hamburger Hügel": Mit „Hamburger Hügel" ist sowohl ein geografisches Revier als auch eine ländliche High Society großteils deutscher Herkunft gemeint, die sich auf einem Hügelzug zwischen Cas Concos und Santanyí sowie der Umgebung ansiedelte. In einem Restaurant, das Ende der 90er Jahre eröffnete, fand sie ihren stilgerechten Treffpunkt: das Viena des Fotografen, Kunstsammlers und Gastronomen Rainer Fichel aus Hamburg. Gemeinsamer Nenner: Understatement, guter Geschmack und immense Kaufkraft. Dementsprechend unscheinbar ist die Fassade dieses Szene-Treffpunkts.