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Spanien - das Land in dem wir leben

Freu Dich du bist in Spanien… Das Land heißt für uns Deutsche Spanien. Doch das ist nicht ganz korrekt. Der offizielle Name von Spanien lautet: Reino de España – übersetzt: Königreich Spanien.

Der offizielle Spruch der auch im Wappen und auf der Flagge zu finden ist lautet: "Plus Ultra" was so viel heißt wie: "darüber hinaus" oder "immer weiter". Dieser Spruch hat seine Bedeutung in der Geschichte des Landes. Als Spanien zu den führenden Kolonialmächten dieser Welt gehörte war das der Leitspruch der Expeditionen auf der Suche nach neuen Ländern für die Krone Spaniens. Abgeleitet ist dieser Spruch aus dem lateinischen Spruch: „Non Plus Ultra“ der ja bekanntlich aussagt: „Bis hier und nicht weiter“.

Spanien ist ein Zusammenschluss mehrerer Königreiche. Aus diesem Grund gibt es in Spanien auch regional unterschiedliche Sprachen und kulturelle Hintergründe. Seit dem Ende der Franco-Diktatur ist Spanien eine Parlamentarische Erbmonarchie.

Die Flagge Spaniens

Wie jeder Staat hat auch Spanien seine Flagge und sein Wappen. Dabei ist die Farbe und Gestaltung der Flagge ganz nah mit den politischen und geschichtlichen Verhältnissen des Landes verbunden. Jede Epoche hat seinen Einfluss auf die Gestaltung der Flagge gehabt, der zum Teil heute noch sichtbar ist.

Die Flagge in der heutigen Form wurde am 19. Dezember 1981 als Nationalflagge des Landes offiziell eingeführt und verwendet. Die Flagge besteht aus drei waagrechten Streifen in den Farben rot-gelb-rot, dabei sind der mittlere gelbe Streifen doppelt so breit wie die beiden roten. Das Wappen befindet sich vollständig im gelben Streifen.

Die Flagge während der Franco-Zeit

Zur Zeit des Franco-Regime (1936–1975) wurde 1938 zum alten Farbschema rot-gelb-rot zurückgekehrt. Während des Bürgerkrieges hatte sich der Gebrauch der älteren Flagge unter den Nationalisten durchgesetzt. Man verwendete in diesem Kreis nicht ohne Grund absichtlich die Farben, die von der Flagge der Zweiten Spanischen Republik abwichen.

1945 wurde schließlich ein neues Flaggengesetz erlassen, welches die Details des Wappens auf der rot-gelb-roten Flagge regelte. Das Staatswappen wurde hier von einem Adler gehalten. Zu seiner rechten und linken sah man Joch und Pfeilbündel und die stilisierten Säulen des Herkules, welche in den inoffiziellen Armeeflaggen bereits ab 1940 aufgetaucht waren. Die Losung lautete „VNA GRANDE LIBRE“ (Einig Groß Frei).

Die Fahne wurde nach Francos Tod 1977 modifiziert und mit dem Übergang Spaniens zur konstitutionellen Monarchie 1981 abgeschafft. Seit dem gilt die jetzige Nationalflagge als verbindlich.

Amtssprache in Spanien ist Spanisch (español) was auch als Kastilisch (castellano) bezeichnet wird. Spanisch gilt als Weltsprache. Sie zählt zu den romanischen Ablegern der indogermanischen Sprachen. Sie wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben.  

Die spanische Sprache ist weltweit verbreitet. In vielen Ländern Lateinamerikas wird Spanisch gesprochen. Doch auch in den USA und anderen Ländern lebt eine große Anzahl von Menschen, die einen spanischsprachigen Muttersprachenhintergrund haben.

Regional haben auch andere Sprachen ihre Bedeutung. Das sind: amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch.

Da die spanische Schriftsprache vom Sprachgebrauch der zentralspanischen Region Kastilien geprägt wurde, und um die Sprache von den anderen in Spanien gesprochenen romanischen Idiomen (vor allem Galicisch und Katalanisch) sowie der Nationalitätsbezeichnung „Spanisch“ abzugrenzen, findet man oft auch die Bezeichnung castellano („kastilische Sprache“).

Im modernen Spanisch werden der Akut-Akzent für Vokale und die beiden Zeichen ñ und ü verwendet. In vielen Wörterbüchern finden sich auch das ch und das ll noch als eigenständige Buchstaben.

Ursprung der Spanischen Sprache

Die Spanische Sprache hat sich geschichtlich entwickelt. Die Ursprünge liegen genauso wie beim Italienischen, Französischen und Portugiesischen im Latein. Das Spanische/Kastilische entwickelte sich aus einem im Grenzgebiet zwischen Cantabria, Burgos, Álava und La Rioja gesprochenen lateinischen Dialekt zur Volkssprache Kastiliens. Daher kommt auch der Name castellano (Kastilisch), der sich auf den geographischen Ursprung der Sprache bezieht.

Die andere Bezeichnung, español (Spanisch), stammt von der mittelalterlichen lateinischen Bezeichnung Hispaniolus ab, beziehungsweise von Spaniolus. Historische und sozioökonomische Entwicklungen und seine weit verbreitete Verwendung als Verkehrssprache machten das Kastilische zur Lingua franca, der gesamten iberischen Halbinsel neben anderen dort gesprochenen Sprachen.

Man schätzt, dass in der Mitte des 16. Jahrhunderts bereits etwa 80% der Spanier Kastilisch sprachen. Durch die Eroberung Amerikas, das der Privatbesitz der kastilischen Krone war, breitete sich die spanische Sprache über den ganzen Kontinent aus, von Kalifornien bis Feuerland.

Allgemein sind castellano (Kastilisch) und español (Spanisch) synonyme Bezeichnungen. Umgangssprachlich werden die Bezeichnungen aber in Spanien regional sehr unterschiedlich verwendet. Besonders in den zweisprachigen Gebieten ist die Bezeichnung castellano vorherrschend, und wird zum Teil sehr bewusst verwendet, um die Sprache von der Nationalitätsbezeichnung „Spanisch“ abzugrenzen und so zu verdeutlichen, dass Spanien ein mehrsprachiges Land ist und die heute dominierende Sprache ursprünglich auch nur eine Regionalsprache war (von Kastilien).  

Diese Tatsache führte oft fälschlich zu der Vermutung, dass ausschließlich diese Teile der Bevölkerung die Bezeichnung castellano gebrauchen. Die Bezeichnung castellano ist aber durchaus auch in den nicht mehrsprachigen Teilen Spaniens (z. B. Andalusien) gebräuchlich, und je nach Region ist castellano oder español die allgemein übliche Bezeichnung, meist ohne politischen Hintergrund. In der spanischen Verfassung wurde 1978 bezüglich der Sprache sehr bewusst die folgende Formulierung verwendet:

„Art. 3. (1) Kastilisch ist die offizielle Staatssprache. Alle Spanier haben die Pflicht, sie zu kennen, und das Recht, sie zu gebrauchen.“

Madrid - die Hauptstadt Spaniens

Die Hauptstadt von Spanien ist Madrid. Sie ist auch das wirtschaftliche und politische Zentrum der Autonomen Gemeinschaft Madrid.

In der Region wohnen rund sechs Millionen Menschen. Damit zählt Madrid zu den größten Städten Europas. Sie die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Madrid ist ein sowohl national als auch international bedeutendes Handels- und Finanzzentrum. Die Stadt bildet den geographischen, politischen und kulturellen Mittelpunkt Spaniens.

In Madrid ist der Sitz der spanischen Regierung. Außerdem residieren der König und ein katholischer Erzbischof in Madrid. Die Stadt beherbergt auch verschiedene Verwaltungen und andere Behörden. Madrid ist auch der Sitz von Universitäten und Hochschulen.

Die Bewohner Madrids werden „Madrider“, im Spanischen madrileños, genannt. Man sagt auch von den Madridern, dass sie mit das beste Spanisch sprechen.

 

Madrid befindet sich im Zentrum Spaniens 667 m ü. NN. Die vom kleinen Fluss Manzanares durchflossene Stadt gehört zu der historischen Landschaft Kastilien. Nordwestlich der Stadt erheben sich die Berge der Sierra de Guadarrama, die im Peñalara 2.429 m hoch aufragen.

Nach Osten öffnet sich das Tal des Henares, in dem Eisen- und Autobahnen nach Saragossa und Barcelona verlaufen. Etwa 50 km südlich, am Tajo, liegt Madrids „Mutterstadt“, die alte kastilische Hauptstadt Toledo.

Durch seine Höhenlage und das kontinentale Klima sind die Sommer in Madrid heißer und trockener, die Winter jedoch deutlich kälter als etwa in den Städten am Mittelmeer. Die durchschnittliche Temperatur im Januar liegt bei etwa 4,9 °C, im Juli bei etwa 24,2 °C. Dabei ist es dann meist recht trocken.

Spanien - Eine parlamentarische Monarchie

 

Der König als Staatsoberhaupt ist Symbol der Einheit und Beständigkeit Spaniens. Ihm kommt insbesondere eine Rolle als Wächter und Moderator über die verfassungsmäßige Amtsführung durch die staatlichen Organe zu. In Ausübung dieser Rolle gelang es König Juan Carlos I., den Staatsstreich vom 23. Februar 1981 durch die bloße Autorität seines Amtes niederzuschlagen.

Ferner kommt dem König - ähnlich dem Deutschen Bundespräsidenten - die Repräsentation des Staates im Ausland zu, wobei hier besonderer Augenmerk auf die Nationen der Geschichtsgemeinschaft (Comunidad Histórica) Spaniens gelegt wird.

Der König selbst unterliegt keiner Verantwortlichkeit gegenüber anderen Verfassungsorganen. Jedoch bedürfen seine Amtshandlungen bis auf Geschäfte des Königshauses selbst der Gegenzeichnung durch den Ministerpräsidenten bzw. der Minister, welche dann ihrerseits die Verantwortung tragen.

Amtssprache: Spanisch, amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch

Hauptstadt: Madrid

Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie

Staatsoberhaupt: König Juan Carlos I.

Regierungschef: Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero

Fläche: 504.645 km²

Einwohnerzahl: 46.063.511

Bevölker.-dichte: 91 Einw./km²

BIP: $1.438.959 Mio.

Stand: Mai 2009