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Mehr Wachstum auf Mallorca

 

Das balearische Wirtschaftsministerium hat seine Konjunkturprognose für 2010 nach oben korrigiert. Nach Angaben vom Mittwoch werde die Wirtschaft lediglich um minus 0'9 Prozent schrumpfen, nicht jedoch um minus 1'5 Prozent, wie bisher vorausgesagt worden war.

Wirtschaftsminister Carles Manera begründete den abgeschwächten Schrumpfungsprozess mit einzelnen Konjunkturindikatoren, die eine positivere Tendenz zeigten als bislang registriert. So gebe es im Dienstleistungs- und im Baubereich wieder etwas Bewegung und auch der Konsum rühre sich wieder. Die Inflationsrate der vergangenen drei Monate sei auf den Inseln ebenfalls gestiegen, was für eine höhere Nachfrage der Verbraucher spreche.

Auch die Prognosen für das Tourismusgeschäft 2010 fielen positiver als noch vor ein paar Monaten. Sollte sich der konjunkturelle Aufwärtstrend in Deutschland und in England bestätigen, so Manera, dann sei es sogar möglich, dass die Balearen im Jahresverlauf wieder reales positives Wachstum erzielten.



Anstieg der Arbeitslosigkeit auf Mallorca gebremst



Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist im Februar mit Ausnahme von Mallorca weiter gestiegen. Die Zahl der Erwerbslosen stieg landesweit im siebten Monat in Folge, um weitere 82.100 auf inzwischen 4,13 Millionen. Das ist eine Zunahme seit Januar um zwei Prozent, im Jahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit um 18,6 Prozent zu. Der stärkste Anstieg wurde in den Regionen La Rioja (3,6 Prozent), Asturien (3,5) und Kastilien-La Mancha (3,3) registriert.

Auf den Balearen sind derzeit 90.000 Menschen ohne Job. Die Zahl blieb bei einem Minus von 0,6 Prozent praktisch unverändert.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Arbeitslosenzahl um 21,1 Prozent.