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Küstengesetz: Abrissbescheid für Strandbars auf Mallorca

Der Fortbestand der meisten Strandbars auf Mallorca ist gesichert. Das spanische Küstengesetz, das Privatbesitz auf dem Strand nicht zulässt, hat auf den Balearen nur Konsequenzen für drei der 107 bestehenden Strandbars, wie der Leiter der balearischen Küstenschutzbehörde, Celestí Alomar, bestätigte. Die betroffenen Chiringuitos befinden sich in der Bucht von Palma sowie in der Bucht von Alcúdia. Zwei sollen nach Ende des Sommers abgerissen werden, so Celestí. Im Fall der Strandbar Café Playero Club in Alcúdia wird jedoch derzeit darüber verhandelt, das Lokal zu verkleinern und so die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Das Problem illegaler Strandbars sei vor allem auf dem spanischen Festland in Andalusien verbreitet, so Celestí, die Balearen seien dagegen kaum betroffen.

Die Hoteliers hatten zuvor vor einem Imageschaden gewarnt, wenn eine größere Zahl der Strandbars auf Mallorca verschwinden würde. Sie seien ein Symbol für die Insel und wichtiger Teil der Urlaubsindustrie, gab Aurelio Vázquez zu bedenken, der Vorsitzende der Vereinigung der Hotelketten. Der Staatsminister für Tourismus, Joan Mesquida, betonte, dass man mit dem spanischen Umweltministerium im Dialog stehe und in kritischen Fällen nach flexiblen Lösungen suchen werde.